Die Studie soll prüfen, ob Beschwerden wie schmerzhafte Entzündungen, Abszesse und wiederkehrende Schwellungen gelindert werden können – mit dem Ziel, den Alltag zu erleichtern und wieder mehr Lebensqualität zu gewinnen.
Akne Inversa – medizinisch: "Hidradenitis suppurativa" ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, bei der sich unter der Haut schmerzhafte Knoten, Abszesse und Fistelgänge bilden, meist in Hautfalten wie Achseln, Leisten oder im Intimbereich.
Die Krankheit hat folgende Symptome:
- Tiefliegende, oft schmerzhafte Knoten und Abszesse, die unter der Haut bestehen
- Eitrige oder nässende Entzündungen mit Sekretabsonderung
- Fistelgänge (röhrenförmige Verbindungen zwischen entzündeten Stellen)
- Narbenbildung, Vernarbung und Gewebeveränderungen in den betroffenen Arealen
- Beschwerden, die chronisch bestehen und in Form von Schüben wiederkehren
Die Ursachen der Akne Inversa sind noch nicht vollständig geklärt.
Man geht davon aus, dass verstopfte Haarfollikel (aufgrund von Verhornungsstörungen) und eine fehlgelenkte Immunantwort eine zentrale Rolle spielen.
Risikofaktoren wie genetische Veranlagung, Übergewicht, Rauchen sowie mechanische Reibung in Hautfalten können diese Prozesse begünstigen.
Auf zellulärer Ebene werden Entzündungsprozesse ausgelöst, bei denen Immunzellen Signalmoleküle freisetzen und entzündliche Reaktionen verstärken.
Wir führen eine klinische Studie in unserem Studienzentrum in Mainz durch.
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